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Sehenswürdigkeiten in und um Marina di Casal Velino

In und um Marina di Casal Velino gibt es einige Sehenswürdigkeiten die Interessant sind.

Casal Velino liegt mitten im Herzen des Nationalparks Cilento, eingebettet in die grünen Olivenhaine oberhalb des Golfes von Velia.

Die Marina des Ortes erstreckt sich von den feinen Sandstränden bis hinauf zu den Hügeln von Casal Velino Paese. Im kleinen Fischer- und Touristenhafen von Marina di Casal Velino bieten zahlreiche Fischer mit ihren traditionellen Gozzo-Booten Fischereiausflüge an.

 

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"Zio Cristoforo" ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Cilento. Der Agriturismo bietet eindrucksvolle Jeep-Ausflüge durch den urwüchsigen Nationalpark mit seinen unberührten Natur-Landschaften sowie durch seine mittelalterlichen Orte an.

Zu den archäologischen Ausgrabungsstätten von Paestum und Velia steht ein Shuttle-Service zur Verfügung.

Paestum, südlich des Golfs von Salerno, gehört zu den touristischen Sehenswürdigkeiten Kampaniens. Mit der archäologischen Ausgrabungsstätte zieht es italienische und ausländische Touristen an. Es ist der ideale Ort für Ferien mit Kultur, Kunst, Meer und Gastronomie.

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Neben Fahrrädern verleiht "Zio Cristoforo" auch Autos und organisiert einzigartige Bootstouren in den klassischen "Gozzo-Booten" zu den schönsten Küsten und Stränden der Punta Licosa, nach Pisciotta oder zur "Blauen Grotte" von Palinuro.

Die Blaue Grotte ist die größte aller Grotten. Dank eines Unterwassertunnels dringt Tageslicht unterirdisch in die Grotte ein und ergibt die intensive blaue Farbe des Wassers. Außerdem gibt es noch die Silbergrotte,die Mönchsgrotte und die die Blutgrotte.

So kann man die Silbergrotte, die Blutgrotte und die blaue Grotte, deren Namen von der unterschiedlichen Lichtfärbung abgeleitet ist, besuchen. Die Mönchsgrotte dagegen trägt ihren Namen, weil die in Laufe der Zeit entstandenen Stalagmiten in dieser Gegend als Mönche angesehen werden.

Alle Grotten sind nur mit dem Schiff zu erreichen. Und diese fahren nur bei ganz ruhigem Wetter.

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Neapels Sehenswürdigkeiten

Neapel ist die drittgrößte Stadt Italiens. Sie verfügt über viele nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Aufgrund der Menge dieser Sehenswürdigkeiten, werde ich mich im folgenden auf ein paar Sehenswürdigkeiten beschränken. Natürlich werde ich hierbei die schönsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten näher erläutern.

Die wohl bedeutesten Sehenswürdigkeiten sind das Nationalmuseum Capodimonte, der Palazzo dello Spagnolo, das Archäologisches Nationalmuseum, der Piazza Bellini, die Napoli Sotteranea, das Teatro San Carlo und der Vesuv.

Nationalmuseum Capodimonte:

In dem als ursprünglich konzipiertes Jagdschloss Gebäude im Park Capodimonte ist heute u. a. der größte Teil der renommierten Kunstsammlung Farnese zu sehen, die Capodimonte zu einem der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt macht. Die umfangreichen Werke der Renaissance (Botticelli, Raffael, Tizian) und des Barock (Caravaggio, Caracci) bilden einen weiteren Schwerpunkt des Museums. Im 3. Stock wird, neben der Malerei des 19. Jh., die sich im Aufbau befindende und immer bedeutender werdende Sammlung zeitgenössischer Kunst gezeigt. Dazu zählt auch das Gemälde "Vesuvausbruch" von Andy Warhol.

Palazzo dello Spagnolo:

Es ist ein Meisterwerk der neapolitanischen Barockarchitektur. Es ist berühmt für seine schwungvollen Treppenhäuser und Läufe. Liegt in der Via de Vergini.

Archäologisches Nationalmuseum:

In Europas bedeutendstem Museum für Archäologie befinden sich die in Pompeji und Herkulaneum ausgegrabenen Fresken, Mosaiken und Wandmalereien. Sehenswert auch die antike Skulpturensammlung sowie die Kunstsammlung aus Ägypten. Einmalig ist das Geheimkabinett Erotischer Kunst, dessen Besuch reserviert werden muss. Immerhin werden die erotischen Objekte, die in der Antike zu jedem Haushalt gehörten, endlich der Öffentlichkeit gezeigt: Noch im 19. Jh. durften ausschließlich Männer, die über eine Verbindung zum Königshaus verfügten, einen Blick auf die antiken Phalli werfen.

Piazza Bellini:

War bis 1980 ein verkommener Parkplatz, blühte jedoch wieder auf und ist heute berühmt für die vielen Restaurants und Bars.

Napoli Sotteranea:

Über 120 Stufen führen hinab in ein unterirdisches Labyrinth mit Gängen und Hallen, das seit der Antike ausgebaut wurde. Den abgebauten Tuffstein benutzten die Neapolitaner als Baumaterial. Wer unter Platzangst leidet, sollte sich einen Abstieg gut überlegen, mitunter geht es nur mit einer Kerze in der Hand durch schmalste Gänge, die so eng sind, dass man sie seitwärts gehen muss.

Teatro San Carlo:

Sie ist in Europa die nun älteste Oper die es in Originalbauweise noch gibt.

Die Oper wurde 1737 erbaut und bietet Platz für 2900 Personen.

Vesuv:

Der Vesuv ist einer der bekanntesten Vulkane der Welt, dessen trauriger Ruhm auf seine Eruption im Jahre 79 n. Chr. zurück zuführen ist, bei der die römischen Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae zerstört wurden. Zugleich zählt der Vesuv zu den gefährlichsten Feuerbergen der Welt.

Quellenverzeichnis:

 http://www.vulkane.net/vulkane/vesuv/vesuv.html

 http://www.abenteuer-reisen.de/reiseziel/italien/neapel/tipp/379

Die Mafiosi in Italien
 

Die Ursprünge der Mafia
Mafia - dieser Begriff steht heute für organisiertes Verbrechen weltweit, für Schutzgelderpressung, Drogenhandel und Mord. Die Anfänge der italienischen Mafia liegen vermutlich auf Sizilien, wo sie Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden sein soll. Man vermutet, dass der Typ des Mafioso aus der Schicht der sogenannten "Gabelloti" hervorging: Die Gabelloti pachteten Land von Großgrundbesitzern und verpachteten es weiter an die Bauern vor Ort. Als Wächter und Aufseher sorgten sie auf den Plantagen für Sicherheit, zwangen aber die Bauern gleichzeitig zur Abgabe des "pizzu", einem Teil ihrer Ernte. Es war die erste Form von Schutzgeldzahlung. Die Gabelloti wurden im Lauf der Zeit immer mächtiger, eigneten sich Polizeiaufgaben an und stellten ihre eigenen Schutztruppen. Ihre Macht sicherten sie durch Androhung von Gewalt. Nach und nach entstand ein kriminelles Netzwerk, das von Sizilien aus auf die anderen Regionen Süditaliens übergeschwappt sein soll.
 

Treue bis in den Tod

Noch immer pflegt die Mafia den Mythos, eine Art Kämpfer für die Unabhängigkeit zu sein - auch wenn sie die Menschen schon immer mit Gewalt unterdrückt hat und auch vor Mord nicht zurückschreckte. Ihr oberstes Gebot und ein Garant ihrer Macht war die Einhaltung der "omertà", das Gesetz des Schweigens. In einem blutigen Aufnahmeritual schwören Neuzugänge der Organisation ihre Treue bis in den Tod. Bis heute gilt: Wer die omertà bricht, hat sein Leben verwirkt.
 
Weitere Normen und Werte der Mafia:
 
- Gewalteneinsatz (Erpressung und Schutzgeld)
- religiöse Ehrfurcht
- strenge Regeln auf sexuellem Gebiet
- keine Polizisten/Richter in der Verwandschaft, kein Kontakt zu Ordnungshütern
- Werbung: großzügige Gesten, kleine kostenlose Dienstleistungen im Alltag
 

Ein Staat im Staat

Oberstes Ziel der Mafia war es seit jeher, Geld und Macht zu erlangen. Um dieses Ziel zu erreichen, suchte sie die Nähe zu einflussreichen Politikern. Sie hat es nur allzu oft verstanden, bis in die höchsten Etagen der Politik vorzudringen. Auch den Staatschefs Giulio Andreotti und Silvio Berlusconi wurden Verstrickungen mit der Mafia nachgesagt, doch sie wurden freigesprochen. Die Verbindungen zur Politik fielen umso leichter, je schwächer und bestechlicher der Staat war. Schon direkt nach der Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1881 besorgte die Mafia die erforderlichen Stimmen für konservative Politiker. Als Gegenleistung verhinderten die gewählten Abgeordneten Gesetze zur Bekämpfung der kriminellen Organisation. Mafia und Politik wuchsen enger zusammen. Darum wird die Mafia auch als Staat im Staat bezeichnet.
 
Wie ist eine Mafia-Familie aufgebaut?
 
 
File:Mafia family structure tree.de.svg
 
 
Aufbau einer Familie: hierarisch
 
Was motiviert Mafiosi zur Kontaktaufnahme und was motiviert die Politiker?
 
- Gegenseiter Schutz
- kontrollierte Wählerschaft  mittels Mafia, langfristige Machterhaltung eines Politikers
- Mafioser Einfluss auf die Gesetzgebung (z.B Verhinderung von Transparenz bei Bankgeschäften)
 
Was sind die Einnahmequellen der Mafia?
 
- Schutzgeld, Drogenhandel, öffentliche Aufträge, illegaler Waffenhandel, Entführungen, Schmuggel
 
 
 
 
           

 

Paestum

Geschichte :

Paestum liegt 50 km entfernt von Salerno. Gegründert wurde Paestum (früher Poseidonia ) von den Griechen um 600 v. Chr. . Die Griechen nutzen die Stadt zur Kultivierung des fruchtbaren Bodens. Zwar besaß der Ort einen Hafen jedoch war dieser nicht als Handelsstützpunkt angelegt.

Ca. 400 v. Chr. wurde der Ort von den Lukanern erobert und zu Paistos umbenannt. 273 v. Chr. wurde sie dann wieder unter dem noch heute benutzten Namen Paestum zur lateinischen Colonia. Eine Colonia ist ein erobertes Gebiet außerhalb von Rom welches als militärischer Vorposten dient.

Während der römischen Kaiserzeit verlor Paestum immer weiter an Bedeutung und nach der Zerstörung im 9. Jahrhundert durch die Sarazenen und im 11. Jahrhundert durch die Normannen wurde sie schließlich komplett aufgegeben.

Die Umsiedlung der Bewohner wurde durch die Versumpfung des Gebiets und die daraus entstandene Malariagefahr beschleunigt.

Sie begaben sich in höher gelegenes Gebiet und gründeten den Ort Capaccio.

Sehenswürdiges :

In Paestum gibt es drei Tempel.

Archaischer Hera-Tempel

  • erbaut um 540 v. Chr.

  • auch Basilika genannt

  • einer der bis dahin größten griechischen Steintempel       

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Tempel der Athena

  • erbaut um 510 v. Chr.

  • kleiner als Basilika

  • veränderter Stil

Paestum Temple of Athene

Poseidontempel

  • erbaut um 450 v. Chr.

  • ähnelt von der Bauform dem Zeustempel von Olympia

 

800px-Temple of Poseidon - Paestum - Italy

 

 

Quelle: Wikipedia

 

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ITALIEN

 

 

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Nun es ist bald so weit, wir fahren nach Bella Italia! Sonne, Strand, Sportaktivitäten und nicht zu vergessen das leckere Essen das es dort zum Speisen gibt.

Die italienische Küche ist eine der weitesten bekannten und verbreiteten Küche in der Welt. Das älteste erhaltene Buch mit Rezepten ist italienisch wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. geschrieben und es heißt" De re coquinaria"

Die italienische Küche hat viel zu bieten zum Beispiel italienischesOlivenöl, diverse Käsesorten (zum Beispiel Parmesan, Mozzarella,Gorgonzola), Wurst und Fleischerzeugnisse (wieMortadella,Salami, San-Daniele-Schinken,Parmaschinken) und natürlichPasta undPizza. Dazu kommt das reichhaltige einheimische Weinangebot (zum BeispielChianti undBarolo).

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Italienische Spezialitäten sind von Region zu Region unterschiedlich.

In der Vielfalt der italienischen Küche spiegeln sich die Unterschiede der einzelnen Landstriche wieder.

In Norditalien sind die am häufigsten verwendeten Zutaten Fisch (Kabeljau), Kartoffeln, Reis, Mais, Wurst,
Schweinefleisch und verschiedenen Käsesorten. In diesem Bereich wird oft auch Pasta verwendet, insbesondere gefüllte Nudeln, Polenta und Risotto.

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Traditionelle Küche in Mittelitalien ist voll von verschiedenen Arten von Nudeln, Tomaten und Käse (Pecorino) und verwendet oft Fleisch und Fisch.

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Süditalien ist für Gerichte mit Tomaten, Paprika, Oliven und Olivenöl, Knoblauch, Artischocken, Ricotta, Auberginen, Zucchini und verschiedenen Arten von Fischen (Sardinen, Sardellen und Thunfisch) bekannt.

Außerdem ist die italienische Küche für die vielen Arten von Pasta in verschiedensten Farben, Stärken, Längen und Formen bekannt: Penne, Maccaroni, Spaghetti, tagliatelle, Fusilli, Lingvini, Ravioli, Cannelloni und Lasagne.

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Ergänzen lässt sich, dass Italiener zwei grundlegende Kategorien von Nudeln, trocken und frisch kennen.
Getrocknete Teigwaren werden ausschließlich aus Hartweizen Mehl hergestellt und
“al dente“ verspeist. Sie sind ein bisschen hart und man soll sie nicht zu lange kochen lassen. Frische Pasta kann für ein paar Tage und in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden.

Wissenswert ist das man in Italien zwischen zwei Küchen unterscheidet
 ´´Cucina alto-borghese´´ (die exklusive Kochtradition der höheren Stände) und ´´Cucina povera´´

(der regionalen bäuerlichen und städtischen Küche).

Also für jeden Geschmack etwas dabei !!

Es gibt ein Sprichwort, " che Mangia Mangia Bene Italiano" es bedeutet: wer leckeres Essen, essen möchte, soll italienisches Essen essen!

Dann werden wir das wohl machen in Bella Italia!

Buon appetito……

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 http://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_K%C3%BCche

Italiens Parlamentswahlen 2013

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Italiens Regierung

Das Parlament in Italien besteht aus zwei Kammern: dem Senat (Senato) und der Abgeordnetenkammer (Camera dei Deputati). Die Abgeordnetenkammer mit ihren insgesamt 630 Sitzen ist die größere von den beiden Kammern. Ihre Mitglieder, die Abgeordneten, werden alle 5 Jahre auf nationaler Ebene gewählt. Das Mindestalter der Wähler ist 18 Jahre und um selbst Abgeordneter zu werden muss man mindestens 25 Jahre alt sein. Die Mitglieder des Senats werden gleichzeitig mit den Abgeordneten gewählt. Aber im Gegensatz zu der Abgeordnetenkammer werden die Mitglieder des Senats, auf regionaler Ebene gewählt. Jede der 20 Regionen Italiens stellt dafür eine bestimmte Anzahl an Senatoren, die sich je nach Bevölkerungsanzahl der Regionen unterscheidet. Außer der Region Molise, die nur 2 Senatoren stellt und dem Aostatal, die einen stellt, werden von jeder Region mindestens 7 Senatoren bereitgestellt. Dazu kommen noch bis zu 5 Senatoren auf Lebenszeit, die vom Staatspräsidenten für besondere Verdienste gewählt werden können. Auch Staatspräsidenten sind nach Ausscheiden ihres Amtes Senatoren auf Lebenszeit. Um als Senator gewählt zu werden muss man mindestens 40 Jahre alt sein. Das Mindestalter für Wähler des Senats ist 25 Jahre. Obwohl der Senat mit 315 Sitzen deutlich kleiner ist als die Abgeordnetenkammer, ist er nicht gleich unbedeutender. Denn beide Kammern sind, trotz der oben genannten Unterschiede, gleichberechtigt und verabschieden zum Beispiel gemeinsam neue Gesetze oder wählen einen neuen Ministerpräsidenten.

Das Wahlgesetz

Das Wahlgesetz wird in Italien „Porcellum“ genannt, was so viel bedeutet wie „Schweinerei“, da die Bündnisse und Parteien, die die Mehrheit der Stimmen erlangen auch automatisch die Mehrheit der Sitze erhalten. Da ist es egal wie knapp es ist. Das nennt man die „Mehrheitsprämie“. Die Sitzvergabe in der Abgeordnetenkammer unterscheidet sich jedoch von der im Senat.

Da die Wahlen für die Mitglieder der Abgeordnetenkammer auf nationaler Ebene ablaufen, zählt es hier welche Partei landesweit die Mehrheit erreicht. Wenn sie diese kriegt, erhält die Partei 55% (340 Sitze) der Gesamtzahl der Sitze in der Kammer. Die restlichen 45% werden auf die übrigen Parteien verteilt. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass eine Partei mindestens 4% der Stimmen erhalten muss, um einen Sitz in der Abgeordnetenkammer zu bekommen. Es sei denn sie schließt sich vor den Wahlen einer Koalition an, dann reichen schon 2%. Eine Voraussetzung für die Anerkennung als Koalition ist ein gemeinsames Wahlprogramm und ein gemeinsamer Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten.

Im Senat ist es ein wenig anders, da die Wahlen auf regionaler Ebene ablaufen. Das heißt, dass pro Region eine bestimmte Anzahl an Sitzen im Senat zu vergeben sind. Hierbei kommt es auch auf die Größe der jeweiligen Region an, denn umso größer die Region umso mehr Sitze gibt es zu vergeben. Aber auch im Senat gibt es die Mehrheitsprämie. Wenn eine Partei oder Koalition die Mehrheit in einer Region kriegt, dann erhält sie wieder 55% von den zu vergebenen Sitzen. So hat zum Beispiel die Region Lombardei insgesamt 49 Sitze im Senat und wer dort die Mehrheit erlangt, kriegt von den 49 Sitzen 55%, also 27 Sitze. Einzelne Parteien brauchen für einen Sitz im Senat 8% der Stimmen, Koalitionen nur 3%.

Das Ergebnis der Parlamentswahlen

Obwohl die Demokratische Partei von Pier Luigi Bersani nur eine knappe Mehrheit (29,55%) vor Silvio Berlusconis Rechtsbündnis (29,18%) erringen konnte hat sie durch das Wahlgesetz die Mehrheit der Sitze im Abgeordnetenhaus. Grillos Movimento 5 Stelle erreichte 25,55% und Con Monti per l’Italia 10.56%. Unklare Verhältnisse gibt es jedoch im Senat, denn anders als im Abgeordnetenhaus kam es dort zu keiner absoluten Mehrheit von 158 Sitzen. Bersanis Bündnis erlangte mit 31,63% 113 Sitze im Senat. Das Bündnis von Berlusconi hat mit 30.72% 117 Sitze erreicht und somit herrscht ein ungefähres Stimmgleichgewicht zwischen beiden Bündnissen. Selbst eine Koalition von Bersani und Monti (19 Sitze) würde nicht zur absoluten Mehrheit reichen. Beppe Grillos Partei erlangte 54 Sitze (23.79%) und Montis Scelta Civica 9,13%. Da keine Partei die absolute Mehrheit hat entstand eine Patt-Situation. So können sich die unterschiedlichen und verfeindeten Parteien bei wichtigen Entscheidungen blockieren und das macht eine gut funktionierende Regierung schwer umsetzbar.

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Situation nach den Wahlen

Am 22. März 2013 beauftragte der Staatspräsident Giorgio Napolitano Bersani damit eine Regierung zu bilden. Er scheiterte selbst nach sechstägigen Sondierungsgesprächen eine mehrheitsfähige Regierung zu bilden. Nachdem er auch seinen Kandidaten zur Wahl des Nachfolgers vom Staatspräsidenten nicht durchsetzen konnte trat er als Parteichef der PD zurück. Er wurde am 11. Mai 2013 von Guglielmo Epifani ersetzt. Da kein Nachfolger für den Posten als Staatspräsidenten gefunden wurde, trat Giorgio Napolitano, der eigentlich zurückgetreten war, auf Bitten anderer Politiker nochmal zur Wahl an und wurde wiedergewählt.

Aufgrund der Regierungskrise beauftragte Giorgio Napolitano am 24. April als neuer bzw. alter Staatspräsident den Vizechef der PD und Ministerpräsidenten Enrico Letta eine neue Regierung zu bilden. Dies gelang ihm auch, indem er es schaffte, dass sich die Demokraten (Partito Democratico), die Zentrumspartei (Scelta Civica) und die Konservativen (Popolo della Libertà) zu einer Koalition zusammenschlossen.

Quellen

 http://www.reise-nach-italien.de/italien-parteien.html  

http://de.euronews.com/tag/parlamentswahlen-in-italien-2013/  

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/ItalienischePolitik.html  

http://de.wikipedia.org/wiki/ParlamentswahleninItalien2013  

http://www.spiegel.de/politik/ausland/italien-kompliziertes-wahlrecht-a-410845.html  

http://de.wikipedia.org/wiki/PierLuigiBersani 

http://de.wikipedia.org/wiki/GiorgioNapolitano 

 http://de.wikipedia.org/wiki/Enrico_Letta  

http://de.euronews.com/2013/04/27/neue-regierung-italiens-zweckehe-steht/ 


 

Salerno

Die italienische Stadt Salerno, ist eine Hafenstadt am Golf von Salerno, im Süden Italiens. Der Name der Stadt geht auf die römische Kolonie Salermum zurück. Heute ist Sie die Hauptstadt der Provinz Salerno und ist seit 1970 eine Universitätsstadt. Salerno hat rund 139.000 Einwohner und ist somit eine mittelgroße Stadt.

In der Antike war Salerno ein wichtiger Handelsplatz. Heute ist der Hafen für die wirtschaftliche Entwicklung prägend mit seinem weltweiten Containerumschlag. Die wichtigsten Industrieprodukte sind Maschinen, Nahrungsmittel und Textilien.

Außerdem hat Salerno viele herausragende Bauwerke, wie zum Beispiel das Castello di Arechi , was noch teilweise aus der normannischer Zeit stammt und der Dom mit einem beeindruckenden Turm. Außerdem soll sich dort die Grabstätte des Evangelisten Matthäus befinden.

Die klimatischen Bedingungen Salernos sind gekennzeichnet vom mediterranen Mittelmeerklima. Die sommerlichen Temperaturen können leicht 35°C erreichen, wobei die kühlere Meeresluft des Golfs von Salerno im Allgemeinen für niedrigere Temperaturen und stürmisches Wetter sorgt. Die Winter in Salerno sind eher moderat und tendieren um Temperaturen von durchschnittlich 10°C.

Salerno ist bei Yacht-chartern für ihre tollen Segelmöglichkeiten bekannt. Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten, denn die einzige Möglichkeit, einen unvergleichlichen Blick über den gesamten Golf zu erhalten, ist der Monte Bonadies, ein Berg in der Provinz Salerno.

Um die Stadt noch attraktiver für Touristen zu machen, haben sich die Einheimischen eine Vielzahl an Festivals und Feiern, die Kunst, Essen und Wein beinhalten überlegt und über das gesamte Jahr verteilt, sodass es immer genügend Programm gibt.

 

Quellen:

1.  http://de.wikipedia.org/wiki/Salerno 

2.http://www.yachtbooker.com

Die Mafia/ "Cosa Nostra"

Die Bezeichnung Mafia stand ursprünglich für einen streng hierarchischen Geheimbund der in Italien/ Sizilien seinen Ursprung im 19. Jahrhundert hat.

Dieser Geheimbund erlangte und baute seine Macht durch Erpressung, Gewalt und politischen Einfluss aus.

Die Mafia entstand so wird angenommen, durch früher korrupte Stadthalter, welche die Güter der zumeist adligen Großgrundbesitzer vor aufständischen Bauern und Briganten zu schützen hatten. Doch im Laufe der Geschichte Siziliens verloren jedoch die meist aus dem nördlicheren Italien stammenden mächtigen Familien die Kontrolle, Einfluss und schließlich ihren Besitz an die ursprünglich von ihnen selbst eingesetzten Verwalter. Diese Verwalter waren sozusagen die Urväter der Mafia, des organisierten Verbrechens.

Einer von ihnen war Don Vito Cascio Ferro der 1862 in Palermo geboren wurde, er

war einer der Pioniere des organisierten Verbrechens. Er operierte in Sizilien und den Vereinigten Staaten. Er war der Capo di tutti i Capi (der Boss der Bosse) der sizilianische und Amerikanische Mafiafamilien vereinte. Seine Blütezeit waren vor allem die 20er bis 50er Jahre.

Damals wie heute wird man nur durch Hinzuwahl oder Aufruf in die Mafia aufgenommen. Wenn es einen Kandidaten gibt, wird dieser aufs innerste überprüft, in jeder seiner Beziehungen und bisherigen Taten um ein mögliches Unterwandern zu verhindern. Ist beispielsweise einer der Verwandten des Kandidaten Polizist, Staatsanwalt oder Zuhälter ist es schon nahezu unmöglich aufgenommen zu werden. Hat man jedoch keinerlei Hindernisse im Weg und wird aufgenommen, muss man sich einer Prüfung unterziehen, die darin bestehen kann irgendeine kriminelle Tat zu verüben, was durchaus auch ein Mord sein kann.

Heute ist die Mafia vor allem in Westsizilien stark vertreten, hier gibt es in nahezu jeder Ortschaft eine Familie die diesen in ihrem Besitz hat und ihre Vorteile aus ihm zieht. Jedoch nicht nur in Sizilien, sondern in so ziemlich jeder Stadt von Italien kann man Bewegungen der Mafia feststellen. In Italien wurden 2009 586 Morde verübt, bei denen man 90 der Mafia zugeschrieben hat. In der Politik hat die Mafia zu großen Teilen viele Anteile, sie kontrollieren mit Schmiergeldern Politiker, wirtschaftsbestimmende Oberhäupter und Botschafter, was einen großen Einfluss in anderen Ländern, in der Wirtschaft und der Politik für sie bedeutet. Man kann also sagen dass sie dadurch überall ihre Finger mit im Spiel haben und somit ein ausschlaggebender Faktor für die gesamte Weltwirtschaft sind.

Für Touristen in Italien ist der Aufenthalt jedoch relativ ungefährlich und das Risiko auf Aktivitäten der Mafia zu stoßen nahezu unmöglich. Denn sie sind eher auf das wohl der Touristen aus, anstatt ihnen zu schaden, wollen es ihnen so bequem wie möglich machen, aus dem einfachen Grund da sie viele Hotelketten besitzen und so auch auf die Touristen angewiesen sind.

Quellen:http://de.wikipedia.org/wiki/Mafia

                 http://www.italien-inseln.de/mafia.html

                 http://www.focus.de/panorama/welt/schlag-gegen-cosa-nostra-italien-beschlagnahmt-haeuser-land-und-autos-der-mafia_aid_952700.html